ÜBER UNS

»Ein Haus ist kein Zuhause, solange kein Hund darin wohnt.«

Gerald Durrell

Wir, meine Frau Elke und ich, Andreas, leben seit Anfang der 90er Jahre mit Hunden zusammen. Es begann kurios und damit, dass mein Kumpel, der bei der Bahn als Zugbegleiter gearbeitet hat, eines Tages nach Dienstschluss einen Welpen festgebunden im Zugabteil fand und mit nach Hause nahm. Er rief uns an und fragte, ob wir uns den Welpen nicht mal anschauen möchten. So nahm es seinen Lauf, wir fuhren nur mal zum Anschauen hin und schon hatten wir unseren ersten Hund, einen Schäferhund-Mischling. Wir gaben ihm dem Namen „Tom“, weil unsere Freunde einen Hund Namens Jerry hatten. Er blieb über 12 Jahre bei uns, bis er über die Regenbogenbrücke von uns ging.

Da wir so zufrieden waren mit Tom, haben wir uns entschieden wieder einen Schäferhund in die Familie zu holen. Dieses mal wurde es eine Hündin und wir nannten sie Fay. Sie war eine supertreue und liebe Hündin und sie sollte einen Kumpel bekommen. So haben wir etwa ein Jahr später eine Colliemix-Hündin dazu geholt. Wir nannten sie "Ona" und sie war vom Wesen ganz anders als unsere Fay, und hinterfragte erst immer alles, aber sie verstanden sich wunderbar.

Als unsere Fay nach über zwölf Jahren an Spondylose verstarb wollten wir uns eigentlich keinen zweiten Hund mehr anschaffen. Aber Ona machte uns einen Strich durch die Rechnung. Sie verweigerte nach Fays Tod die Nahrung, wollte kaum noch Gassi gehen und lag nur noch apathisch in ihrem Körbchen. So entschieden wir uns doch noch mal für einen Hund, wussten aber nicht ob Ona sich mit ihren 10 Jahren noch mit einem Welpen verstehen würde.

Ich erinnerte mich daran, dass ich mal vor vielen Jahren im Urlaub in Dänemark ein älteres Pärchen mit einem wunderschönen Belgischen Schäferhund getroffen hatte. Diese Rasse hat mich damals schon begeistert, also sollte der neue Hund ein Tervueren werden. So fanden wir dann in kürzester Zeit einen Welpen und holten ihn zu uns nach Hause. Nachdem unsere Pari dann bei uns eingezogen war, man glaubt es kaum, fing unsere Ona wieder an zu fressen und nahm wieder am Leben teil.  Die beiden verstanden sich wunderbar und waren etwa ein Jahr lang ein tolles Team, als dann auch noch Ona von uns gehen musste.